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03.10.2011, Tag der offenen Moschee

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Sadschda

Niederwerfung

Nach der Qiyyaam-ßaaniya wirft sich der Imam nieder. Alle hinter ihm Betenden folgen ihm. In der Sadschda spricht man eine ungerade Anzahl, indes mindestens dreimal:



Lautschrift:

Subḥāna Rabbiya-l-‘alā.

Übersetzung:

„Heilig ist mein Herr, der Höchste.“

Für die Sadschda berührt man zuerst mit den Knien, dann mit den Händen und dann mit Stirn und Nase den Boden. Beide Ellbogen sollten weder den Boden, noch den Körper berühren. Auch sollte der Bauch die Oberschenkel nicht berühren. In diesem Zusammenhang ist die Anweisung des Heiligen Prophetenßaw zu beachten, daß man in der Sadschda die Hände nicht nach außen ausbreiten solle, da so der Hund säße (vgl. MUSNAD AHMAD BIN HANBAL). Weiterhin sollen auch die Finger nicht gespreizt werden In der Sadschda ist es besonders empfehlenswert, nach den vorgeschriebenen Worten entsprechend der Sunna des Heiligen Prophetenßaw, auch andere Du‘as in der Muttersprache, zu beten. Der Heilige Prophetßaw hat aber das Rezitieren von Qur’an-Versen während der Rukuua und der Sadschda verboten (vgl. SAHIH MUSLIM).